Skip to content

Die Maut in Europa

Um Autobahnen zu nutzen, wird man in vielen Ländern Europas heutzutage zur Kasse gebeten. Das funktioniert entweder durch eine Gebühr, die für die jeweils genutzte Strecke direkt erhoben wird, oder aber mit Hilfe einer Vignette. Dies macht Sinn, wenn man eine Strecke häufig fahren muss. Der Bau und die Instandhaltung kosten den jeweiligen Staat schließlich Jahr für Jahr eine Mengen Geld. Gerade Länder wie Deutschland, die zentral in Europa liegen, werden häufiger von Durchgangsverkehr auf den Autobahnen besucht, als Länder wie Portugal oder Italien. Aber wie regeln die Länder das Thema Maut eigentlich im einzelnen? Welchen Neurungen dazu gibt es im digitalen Zeitalter?

Von Italien bis Frankreich gibt es verschiedene Modelle

In Italien gibt es zum Beispiel ein System, das auf einzelne Strecken bezogen ist. Zwischen fünf und sieben Euro muss der Autofahrer rechnen, für eine Autobahnstrecke von 100 Kilometern in Bella Italia. Die fahrt von Rom nach Mailand kostet demnach etwa 40 Euro. Es kommt dabei auch auf das Gefährt an. Ein Motorrad, ein PKW und ein LKW haben verschiedenen Tarife. Auch Anhänger werden zusätzlich berechnet. Hier gibt es das geschlossene System, bei dem der Fahrer an Anfang der Strecke ein Ticket löst und am Ende dies vorzeit. Es gibt auch das offene System bei dem ein Pauschelbetrag vor Antritt der Fahrt fällig ist. In Frankreich montieren die Autofahrer eine Box am Auto, welche bei der Durchfahrt durch eine Mautstation erkannt wird. So kann abgerechnet werden. Österreich hat eine Vignetten-Pflicht. Zehn Tage kosten dabei 8,30 Euro, ein Jahr 80,60 Euro.

Nach einem passenden Modell wird gesucht

Die Maut ist in allen europäischen Ländern, die eine solche für die Nutzung der Autobahnen erheben, unabhängig von den Automodellen und vom Preis des Autos, auch wenn diese sich teilweise stark unterscheiden, wie etwa beim Ferrari FF Preis und dem eines gebrauchten Kleinwagens. In Deutschland bestehen Pläne, aber es gibt noch keine Kostenerhebung für die Nutzung der Autobahnen. Als zentral liegendes Transitland ist es jedoch dringend an der Zeit, eine Lösung zu finden. Heutzutage muss die nicht einmal mehr von Zollstationen und Plaketten abhängig sein, sondern kann auch digitale Züge tragen, durch vernetzte Verwaltungsplattformen und Scans.

Comments are closed.